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Immacolata Amodeo
Geb. in Carfizzi (Italien), aufgewachsen in Ludwigshafen a.Rh.;
Studium der Modernen Sprachen und Literaturen in Perugia (Italien)
und der Germanistik in Frankfurt a.M.; Promotion in Siegen;
Habilitation in Bayreuth; seit 2004 Professorin für Literaturwissenschaft
an der Jacobs University Bremen; Forschungsschwerpunkte: deutschsprachige
und italienischsprachige Literaturen 16.-21. Jahrhundert;
Migrationsliteraturen; Literatur-, Medien- und Kulturtheorie;
Beziehungen zwischen der Literatur und anderen Medien, besonders
Oper, Musik und Film;
Publikationen (Auswahl):
Die Heimat heißt Babylon. Zur Literatur ausländischer
Autoren in der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 1996;
Frau macht Wissenschaft. Wissenschaftlerinnen gestern und
heute, Königstein 2003; (hg. mit C. Ortner-Buchberger)
Italien in Afrika - Afrika in Italien. Italo-afrikanische
Literaturbeziehungen, Trier 2004; (hg.);
Das Opernhafte. Eine Studie zum "gusto melodrammatico"
in Italien und Europa, Bielefeld 2007.
Dr. Monika Habermann
Krankenpflegeausbildung, danach Studium der Ethnologie in
Heidelberg Professorin an der Hochschule Bremen und Leiterin
des Zentrums für Pflegeforschung und Beratung. Schwerpunkt
der Arbeit sind Themen wie Migration und Kultur, Gesundheit
von Migranten, sowie allgemein, Qualität im Pflege- und
Gesundheitswesen. Die aktuelle Arbeit befasst sich mit unterschiedlichen
Themen zum globalen Phänomen der Migration von Pflegekräften.
Mitglied des bundesweiten Arbeitskreises der Beauftragten
der Bundesrepublik für Migration und Integration. In
diesem Zusammenhang steht die aktuelle Arbeit an den Grundlagen
einer migrationsensitiven Gesundheitsberichterstattung.Initiatorin
und Leiterin (2000-2004) der Sektion "Pflege und Kultur"
der pflegewissenschaftlichen Fachgesellschaft.
Gründungsmitglied und Vertreterin von Deutschland in
der "European Transcultural Nursing Association (ETNA)".
Publikationen:
Perspektiven in der Gesundheits- und Pflegeversorgung In:
Margrit Kaufmann und Bettina Horn-Udeze (Hrsg.) Managing Cultural
Diversity? Kulturelle Vermittlungsarbeit in Politik, Management,
Gesundheit und Bildung " Perspektiven zwischen Wissenschaft
und Praxis. Frankfurt 2008: Campus (eingereicht und zur Publikation
akzeptiert)
Differenz und Gleichheit: Zum interkulturellen Management
in Einrichtungen des Gesundheitswesens. In: Rosenthal Th &
Falk J (ed) Theorie und Praxis des Pflegemanagements - Analysen
und Reflexionen.
Heidelberg 2007. Economica. CD-Rom. Hüthig-Jehle-Rehm.
Discovering covering cultural plurality: the case of Germany.
In: Papadoupoulos I Transcultural Health Oxford 2006: Elsevier.
S. 221-234.
Christiane Ludwig
Erstausbildung als chemisch-technische Assistentin. 1982 bis
1984 Besuch der Wirtschaftsfachschule Dortmund, Ausbildung
zur Betriebswirtin.
Seit 1984 bis 1995 in der Privatwirtschaft als Verwaltungsleitung
und Lehrkraft für kaufmännische Fächer tätig.1995
Wechsel in den Bereich Sozialmanagement, zuerst als Projektleiterin
und Bildungsreferentin, dann in geschäftsführender
Tätigkeit. Daneben freiberufliche Vortrags- und Lehrtätigkeit
in den Themenfeldern Gender Interkulturalität, Projektmanagement.1997
Gründungsmitglied des Vereins "baff - Verein für
Bildung, Ausbildung, Förderung und Frauenprojekte e.V."
in Ludwigshafen und seitdem ehrenamtliche Geschäftsführerin
des Vereins. Initiierung und Durchführung zahlreicher
Mädchen- und Frauen-Bildungsprojekte für Migrantinnen
zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt.
Seit 1981 bis heute ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen,
überwiegend freien Frauengruppen, z.B. Vortragstätigkeit
zu den Themen Vereinsgründung, Vereinsorganisation, Projektfinanzierung
und Unterstützung von Initiativen und gemeinnützigen
Organisationen bei kaufmännischen Fragen, insbesondere
von Frauenorganisationen.
1990/91 Organisation von Frauenaustauschen mit Ludwigshafens
Partnerstadt Dessau. Von 1997 bis 2002 Organisation einer
jährlichen zentralen Veranstaltung zum Internationalen
Frauentag in Ludwigshafen, z.T. in Zusammenarbeit mit dem
DGB. Seit 2001 Beteiligung in Netzwerken zur Organisation
von Fachveranstaltungen/ Fachtagungen zu Frauen- und Genderthemen.
Mitarbeit in den Arbeitskreisen zur Organisation zum Internationalen
Frauentag in Ludwigshafen.
Seit 2001 Vorstandsmitglied im "Frauencafé Ludwigshafen
e.V." Im Rahmen dieser Tätigkeit Organisation, Finanzierung
und Durchführung einer ständigen Hausaufgabenbetreuung
und Sprachförderung für ausländische Mädchen
und verschiedener Einzelprojekte für Schülerinnen
am Übergang Schule-Beruf. Ehrenamtliche Erledigung der
Buchführung, Lohnbuchführung, Steuerfreistellung
des Vereins. Von 1991 bis 1999 Beteiligung an der Organisation
über den Bundesverband der Jugendorganisation Die Falken
von bundesweiten Mädchen- und Frauenkonferenzen. Wochenendseminare
in der außerschulischen Jugendbildung seit 1986 bis
heute, z.B. seit 1997 die Vorbereitung, Finanzierung und Durchführung
der jährlich einwöchig stattfindenden "Internationale
Sommerschule" mit deutschen, arabischen und kurdischen
Jugendlichen.
Initiierung und Organisation eines "Runden Tisches zur
Integrationsarbeit" in Ludwigshafen. Hier arbeiten seit
Dezember 2001 bis heute berufsübergreifend etwa 40-60
Menschen unterschiedlichster fachlicher und politischer Ausrichtung
an Themen zu einer gelingenden Integration von MigrantInnen
in Ludwigshafen.
1999 Mitgründerin und Mitorganisatorin der Ludwigshafener
Ehrenamtsbörse "Vehra". Bis 2002 im Vorstand
befasst mit der Betreuung des Finanzwesens des Vereins, Buchführung,
Lohnabrechnung, Mittelakquise,
Dr. Andrea Lutz-Kluge
1962 in Frankfurt am Main geboren.1980 wurde der Highschool-Abschluss
in Illinois/USA, 1982 dann das Abitur in Hamburg.
Studierte Englisch, Kunst und Sachunterricht für Lehramt
an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule
Lüneburg (1982-1986) und Diplom-Medienwissenschaften
an der Universität Marburg (1990-1994).
Tätigkeit als Medienpädagogin im Medienzentrum Parabol
in Nürnberg (1986-1990), als Gastdozentin im Studiengang
"Developement in rural areas" an der Kamaraj University
in Madurai/Indien (1990), als freiberufliche Lektorin beim
ZDF (1992-1994), als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienfach
Kunst/Gestaltendes Werken/Ästhetische Bildung für
Lehrämter an der Universität Lüneburg (1994-1999).
Seit 1999 Professorin im Studiengang Soziale Arbeit an der
Hochschule Ludwigshafen am Rhein (bis 3/2008: Ev. Fachhochschule
Ludwigshafen).
Das Lehrgebiet umfasst: Ästhetische Bildung/Ästhetische
Praxis, Öffentlichkeitsarbeit sowie Soziokulturelle Projektarbeit.
Gründungs- und Vorstandsmitglied des KUNSTLADEN e.V.,
einem soziokulturellen Projekt in der Neckarstadt-West/Mannheim
(www.kunstladen-mannheim.de)
Ausgewählte Ausstellungen/Publikationen:
Zehn Worte. Zehn Räume. 10 Rauminstallationen zu den
10 Geboten. Arbeit gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Dallmann
und Studierenden der Ev. Fachhochschule Ludwigshafen, ausgestellt
am Lutherturm/Turm 33 in Ludwigshafen,
Mai 2006. (siehe dazu: Dallmann, Hans-Ulrich und Lutz-Kluge,
Andrea: Die Aktualisierung des Abständigen - Dekalog.
In: Götzelmann, Arnd (Hg.): Menschwerdung des Menschen.
Ausbildung für helfende Berufe in kirchlicher Verantwortung.
Festschrift für Dieter Wittmann zum 65. Geburtstag. Freiburg
i. Br. 2007)
Performance/Installation:
"Wer hat die Wahl?" Einladung zum Menü. Arbeit
gemeinsam mit Studierenden der Ev. Fachhochschule Ludwigshafen,
ausgestellt an der Ev. Fachhochschule Ludwigshafen, Januar
2007 und in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,
Berlin, Juni 2007
Interaktive Aktion: "Bausatz für den Lebenstraum."
Arbeit gemeinsam mit Monika-Margret Steger, Gabriele Schofeld,
Lars Wibranski u.a., Kunstladen e.V. in Mannheim, März
2007 (siehe dazu: www. kunstladen-mannheim.de)
Performance: "1-Euro-Job". Arbeit gemeinsam mit
Studierenden der Ev. Fachhochschule Ludwigshafen, Aufführung
an der Ev. Fachhochschule Ludwigshafen,
Juni 2007 und November 2007 (im Rahmen der Nacht der Wissenschaft)
und im Kunstladen e.V. /Mannheim, Juli 2007
Interaktive Aktion: "Essen I-IV", Arbeit gemeinsam
mit Monika-Margret Steger, Gabriele Schofeld, Lars Wibranski
u.a., Kunstladen e.V. in Mannheim, September/Oktober 2007
(siehe dazu: Lutz-Kluge, Andrea: "Essen I-IV", www.kunstladen-mannheim.de)
Claudia Schöning-Kalender
Staatsexamen in Germanistik, Geschichte und Russisch. Arbeitsschwerpunkt
liegt in der Kulturwissenschaft mit den Themen Frauen, Migration,
Alltagskultur. Promotion zum Thema "Mobilität und
Mobilar. Zur Wohnweise von Binnenmigranten in Zeyrek / Istanbul".
Geschäftsführenden Vorstandsarbeit für den
Mannheimer Frauenhaus e.V., Lehr- und Forschungsaufträgen
am Institut für interkulturelle Bildung der Uni Koblenz
/ Landau sowie politisches Engagement für die SPD im
Ortsverein, Bezirksbeirat, Kreisvorstand, bei den sozialdemokratischen
Frauen auf kommunaler und Landesebene.
Projekte:
1987 wurde mit Studentinnen der Universität Tübingen
ein Buchprojekt zum Thema Frauenhandel verwirklicht. Im Rahmen
eines Projektes mit Studentinnen der Uni Kassel und Frauen
im Stadtteil wurde BENGI gegründet, eine Existenzgründungsinitiative
für Migratinnen in Kassel, erfolgreich seit 1991. Beteiligung
am Konzept, am Aufbau und an der Durchführung der Internationalen
Frauenuniversität Hannover (im Rahmen der EXPO 2000)
mit dem Projektbereich "Migration".
Publikationen (Auswahl):
Ein Traum: BENGI unter einem Dach In: ISS Zeitschrift für
Migration und Soziale Arbeit. 3/4, 1999, S. 91-95
Gemeinschaftliche Existenzgründung von Frauen im Stadtteil
In: Gieseke, Heide/ Kuhs, Katharina (Hg.): Frauen und Mädchen
in der Migration. Frankfurt 1999
Dazu müßt ihr verstehen, was es heißt, Migrantin
zu sein mit Christine Mussel. In: Frauenräume in der
Migration. FreiRäume, Band 9, 1996, S.44-50
Bengi e.V. Ein Frauenprojekt macht sich selbständig In:
Geiger, Klaus F.(Hg.): Einblicke Ausblicke. Eine Festschrift
für Ingrid Haller. Kassel 1996, S. 104-118
Interkulturelle Aspekte eines Existenzgründungsprojekts
für türkische Frauen in Deutschland In: Roth, Klaus
(Hg.): Mit der Differenz leben. Europäische Ethnologie
und Interkulturelle Kommunikation. München 1996, S. 207-217
Lydia Kyas
Seit 1990 stellvertretende Frauenbeauftragte der Stadt Mannheim
mit den Arbeitsschwerpunkten Personalpolitik, Kulturpolitik
und Gewalt im sozialen Nahraum und koordiniert seit 2000 den
Mannheimer FrauenKulturRat, der sich als Netzwerk von Bildungs-,
Kultur- u. Wissenschaftsinstitutionen für eine gendergerechte
Kulturpolitik in Mannheim einsetzt. Als Stellvertreterin der
Frauenbeauftragten sowie als Vertreterin des FrauenKulturRates
engagierte sie sich im Mannheimer Netzwerk Interkultur. Parallel
zum Frauenbüro mehrere Jahre in einer Reihe von Projekten,
die sich u. a. mit den Themen Personalentwicklung, Kunden/Kundinnenorientierung,
Verbesserung von Arbeitsabläufen und Weiterentwicklung
von Aufbauorganisationen beschäftigten.
Seit 1. Februar 2008 ist sie stellvertretende Leiterin der
neu gebildeten Fachgruppe Verwaltungsarchitektur 2013 bei
der Stadt Mannheim, koordiniert und begleitet die Umsetzung
des 30 Vorhaben umfassenden Masterplans.
Julika Vatter
Studium der Fächer Mathematik und Biologie an der Erziehungswissenschaftlichen
Hochschule in Landau.
Langjähriges Engagement und Mandat in der Kommunalpolitik,
frauenpolitische Aktivistin und Funktionsträgerin auf
kommunaler und Landesebene. Frauenbeauftragte der Stadt Bad
Kreuznach.
Seit 20 Jahren Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte der
Stadt Ludwigshafen mit verwaltungsinternem und externem Aufgabenbereich.
Initiierung, Durchführung und Unterstützung von
Projekten und Veranstaltungen für und mit Migrantinnen
(Beispiele: Fotoausstellung mit Begleitprogramm "Aus
aller Frauen Länder", 1995, Fachtagung, und Veranstaltungsreihe
"Frauenleben zwischen Menschenrecht und Tradition, 2005).Kooperationen
mit spezifischen Einrichtungen für Migrantinnen, z.B.
dem Internationalen Frauentreff, baff e.V., SOLWODI (Beispiele:
Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag, Frauen-Kulturfeste,
Informationsveranstaltungen zu Themen wie Gesundheitsvorsorge
oder Berufsorientierung für Migrantinnen).
Vernetzung von Migrantinnen- und Migrantenberatungsstellen
mit anderen für Frauen relevanten Einrichtungen und Institutionen
z.B. im Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen.
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